Einzigartige Krippensammlung im Bayerischen Nationalmuseum

Mi, 20.12.2017

Die Kellergewölbe des Bayerischen Nationalmuseums beherbergen in prächtig inszenierten Dioramen die größte und abwechslungsreichste Krippensammlung der Welt: Die vielfigurigen Weihnachtsszenen aus Materialien wie Ton, Papier, Wachs und geschnitztem Holz, bekleidet oder bemalt, sind zwischen 1700 und der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden und stammen aus dem gesamten Alpenraum – von München bis Südtirol, aber auch aus entfernteren Regionen wie Sizilien.

Max Schmederer, genannt der Herr der Krippen, stiftete dem bayerischen Nationalmuseum seine einzigartige Krippensammlung. Im Mittelpunkt der Studioausstellung, die innerhalb der Dauerausstel-lung der Krippensammlung präsentiert wird, stehen Schmederers Sammelstrategie und die Leistungen als Intendant und Regisseur von Krippeninszenierungen.